Sprüche zu Silvester und Neujahr:

“Wird’s besser? Wird’s schlimmer?”
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich.

Erich Kästner (1899-1974)

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Wenns alte Jahr erfolgreich war, Mensch freue dich aufs neue, und war es schlecht, ja, dann erst recht.

Karl-Heinz Söhler (*1923)

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In dein Betragen – Welt, in deinen Beutel – Geld, Witz unter deinen Hut, Feuer in dein Blut – Ist der Wunsch nicht gut?

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99)

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Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken, der wohl jeden in der letzten Jahresstunde erfasst, etwas Ungeheueres, wovor unsere Seele erschrickt.

Theodor Storm (1817-88)

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Der Jubel über den Jahreswechsel ist auch ziemlich banal – schließlich kommt ein neues Jahr jedes Jahr wieder. Jahre sind eine ziemlich solide Ware. Sie werden pünktlich geliefert, und jedes hält, was es verspricht: Genau ein Jahr, keine Sekunde mehr, aber auch keine Sekunde weniger.

Gabriel Laub (1928-98)

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Im neuen Jahr Glück und Heil. Auf Weh und Wunden gute Salbe. Auf groben Klotz ein grober Keil. Auf einen Schelmen anderthalbe.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

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Ein Rauch verweht,
Ein Wasser verrinnt,
Eine Zeit vergeht,
Eine neue beginnt.

(Joachim Ringelnatz)

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Sprüche zu Silvester und Neujahr – von Kästner bis Goethe
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